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            Erfahrungsberichte

Stephanie, 24 - Work & Travel Großbritannien
Sabine, 17 - High School Neuseeland
Judith, 17 – High School Australien
Claudius, 26 - Work & Travel Australien
Saskia, 17 – High School Australia
Fabian, 19 - Work & Travel Australien
Jonathan, 22 - Work & Travel Australien
Tobias 27, Work & Travel und Sprachschule
in Australien
Laura, 17 - High School Australien
Florens, 17 - High School Australia
Janina, 25 - Work & Travel Australien
Stephan, 26 - Studium in Australien
Sabine 22 - Praktikum in Australien
Sebastian, 26 - Work & Travel Australien
Stefanie, 26 - Sprachschule und Praktikum
in Australien
Carolin, 24 – Sprachschule und Praktikum
in Neuseeland
Christian, 25 - Sprachschule in Australien
Claudius, 26 - Work & Travel Australien


In der heißen australischen Erde auf einem riesigen Feld voller Orangenbäume zu knien und zu versuchen, auch noch die beiden letzten Früchte aus dem Baum zu pflücken ist bestimmt nicht der schönste Job, den man sich vorstellen kann. Zumal man, wenn der 2 x 2 x 1 Meter große Behälter - genannt Bin - nach etwa zwei Stunden endlich gefüllt ist, etwa 20 australische Dollar (ca. 13 Euro) verdient hat - wenn man schnell ist. Trotzdem wollte ich die Erfahrung des typisch australischen "Fruitpicking" während meines einjährigen Aufenthalts "down under" nicht auslassen.

Direkt nachdem ich mein Studium abgeschlossen hatte, brach ich mit einem so genannten "Working Holiday" Visum nach Australien auf, um neue Lebens- und Berufserfahrungen im Ausland zu sammeln.




Die ersten Wochen in Australien arbeitete ich auf einer Farm in New South Wales. Neben dem bereits erwähnten Orangenpflücken konnte ich dort helfen, ein Weinfeld mit aufzubauen und war mit anderen Farmarbeiten beschäftigt. Nach einem Trip nach Melbourne kehrte ich zurück nach Sydney und suchte ich mir eine Wohngemeinschaft, in der ich dann bis über Weihnachten und Silvester wohnte. Nebenher wollte ich arbeiten, was in Sydney allerdings nicht immer ganz so einfach ist. Man findet zwar leicht Gelegenheitsjobs für einen oder zwei Tage, aber man ist somit auch ständig auf der Suche nach Arbeit. Nach meiner Zeit in Sydney reiste ich Anfang des Jahres 2007 über mehr als einen Monat die Ostküste nach Norden bis nach Cairns. Die Ostküste ist überfüllt von Backpackern, man lernt immer sehr schnell Leute kennen. Sehr beliebt sind die Touren auf Fraser Island und an den Whitsunday Inseln. In Cairns arbeitete ich dann noch mehrere Monate bei einem Planungsbüro.

Ursprünglich hatte ich vorgehabt, mindestens ein halbes Jahr in Australien zu bleiben, aber es wurden über 11 Monate daraus. Wenn es Euch ins Ausland zieht und ihr einmal selbstständig Unterwegs haben wollt und garantiert Spaß haben wollt, kann ich Australien nur empfehlen. Man sollte es sich aber auch nicht zu leicht vorstellen, besonders wenn man auf Jobs angewiesen ist. Es ist nicht immer gleich etwas gefunden und man muss auch bereit sein, einmal für Farmarbeit einige Hundert Kilometer zu fahren. Ein finanzielles Polster ist dafür also von Vorteil. Australien ist voll von jungen Leuten, Reisenden, Backpackern; man findet sehr leicht Anschluss wenn man diesen sucht. Freundliche Leute von allen Erdteilen sind in Australien anzutreffen. Das Fazit meines Australienaufenthaltes ist durchweg positiv. Bei Fragen könnt ihr euch gerne über Juststudies an mich wenden.

Claudius



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